Diskussionsrunde im Marta-Frankel-Saal. Eine junge Frau steht mit Mikrofon im Zentrum. Um sie herum sitzen im Kreis Referenten und Publikum. In der Raummitte steht ein Piano.

Dialogsalon: Katzenmusik

Zoomusikologie trifft auf neue Musik
30. Nov, Do., 19:00 Uhr

Dialogsalon: Katzenmusik
Zoomusikologie trifft auf neue Musik

30. Nov, Do., 19:00 Uhr
Reihe: „Ein Leben ohne Mops…“?

Kulturwissenschaftliche Studien beschäftigen sich seit Jahrzehnten mit Tierlauten, deren wissenschaftlicher Wahrnehmung, Imitation im künstlerischen Kontext und ihrer Bedeutung für die Beziehung zwischen Mensch und Tier. Komponisten erfinden Musik aus Vogelstimmen oder benutzen in ihren Werken spezielle Frequenzen, die Katzen zufrieden machen. Wale versuchen mit Gesängen zu beeindrucken und verbreiten „Lieder“ über den ganzen Ozean, die von anderen Walgruppen nachgesungen werden. Musiker lassen sich auf ihren Instrumenten von Tiergeräuschen inspirieren und spielen gemeinsam mit Möwen oder Nachtigallen. Andere Tiere wiederum kommunizieren über Frequenzen, die für Menschen nicht hörbar sind. Tierische Lautäußerungen, welche mehr als nur kommunikative Funktionen haben, stehen in der erst vor wenigen Jahren etablierten Zoomusikologie im Fokus. Wissenschaftler stellen die Frage, ob Musik ein rein menschliches Phänomen ist. Der Dialog-Salon untersucht Gemeinsamkeiten in der musikalischen Aktivität und Rezeption von Mensch und Tier – eine Gratwanderung zwischen Naturwissenschaft und Musik.