Porträt des Autors Richard David Precht und Titelmotiv seines Buchs mit dem Titel Tiere denken. Precht trägt schulterlange dunkle Haare und  blickt frontal in die Kamera. Das Buchcover ist weiß mit roter Schrift und Tierillustrationen.

Richard David Precht: Tiere denken!

Vom Recht der Tiere und den Grenzen des Menschen
14. Nov, Di., 19:00 Uhr

Richard David Precht: Tiere denken!
Vom Recht der Tiere und den Grenzen des Menschen

14. Nov, Di., 19:00 Uhr
Reihe: „Ein Leben ohne Mops…“?

Was der Mensch ist, bestimmt er selbst auch in der Absetzung vom Tier. Aber wo endet das eine und wo beginnt das andere? In der Geschichte der Philosophie, Religion, der Naturkunde und Evolutionsbiologie wurden Grenzen immer wieder neu gezogen und bestehende verwischt. Lange Zeit galt der Mensch aufgrund seiner Vernunft und des freien Willens als die „Krone der Schöpfung“, der unhinterfragt auf seine Mit-Wesen zugreifen, sie töten, in Käfige sperren und mit ihnen Versuche machen kann. Dieser Vorstellung wird seit langem widersprochen. „Der Mensch ist ein besonderes Tier unter vielen auf andere Weise besonderen Tieren“, sagt Richard David Precht. Wie lässt sich das Verhältnis von menschlichen und nicht-menschlichen Tieren neu bestimmten? Welche Folgen hat diese Neubestimmung für den Umgang miteinander und das Zusammenleben?

Prof. Dr. Richard David Precht, Philosoph, Publizist und Autor u.a. von Büchern wie „Wer bin ich und wenn ja, wie viele“, „Liebe - ein unordentliches Gefühl“ oder „Die Kunst, kein Egoist zu sein

Moderation: Cord Riechelmann, Biologen, Philosoph und Publizist