TACHELES zum Rassismus in Sachsen

Diskussionsrunde in Kooperation mit Atticus e. V.
31. Mai, Do., 19:00 bis 21:00 Uhr

TACHELES zum Rassismus in Sachsen
Diskussionsrunde in Kooperation mit Atticus e. V.

31. Mai, Do., 19:00 bis 21:00 Uhr

mit:
Christian Avenarius, Oberstaatsanwalt Dresden
Emiliano Chaimite, Vorsitzender des Afropa e. V. Dresden
Grit Hanneforth, Geschäftsführerin des Kulturbüros Sachsen
Michael Kretschmer, Ministerpräsident des Freistaates Sachsen
Prof. Rebecca Pates, Politologin und Rechtsextremismusexpertin, Leipzig

Moderation: Eric Hattke, Atticus e. V.

Die Namen vieler sächsischer Dörfer und Städte sind inzwischen mit der Erinnerung an fremdenfeindliche Ausschreitungen und rassistische Gewalttaten verbunden. Manch einer spricht gar von spezifisch sächsischen Zuständen, wenn es um das Ausmaß an und den Umgang mit Rassismus geht. Und das alles in dem Bundesland, dessen früherer Ministerpräsident Kurt Biedenkopf „seinen“ Sachsen mehrfach Immunität gegenüber rechtsextremen Einstellungen bescheinigt hatte.

Im Rahmen unserer Diskussionsreihe „TACHELES“ reden wir dazu Klartext:
Hat Sachsen ein Problem mit Rassismus oder wird das Thema medial hochgespielt? Wie verbreitet sind Ausgrenzung und Gewalt? Gibt es wirklich eine sogenannte Rassismus-Keule, die jeden trifft, der sich kritisch zur Fluchtthematik und Integration äußert? Wie leben Menschen in Sachsen, die von anderen als „Fremde“ wahrgenommen werden? Welche Verantwortung trägt die Landespolitik? Wie reagiert die Zivilgesellschaft? Geht die Justiz hart genug ins Gericht mit rassistischen Tätern? Welche Ursachen hat Rassismus hierzulande? Was kann getan werden, um den gesellschaftlichen Zusammenhalt aller Menschen in Sachsen zu stärken?

Vertreter aus Politik, Wissenschaft, Justiz und Zivilgesellschaft diskutieren über vergangene Fehler, gegenwärtige Herausforderungen und zukünftige Lösungen.
 


Respektvoller Umgang bei Veranstaltungen
Das Deutsche Hygiene-Museum legt großen Wert darauf, dass seine Veranstaltungen in einer respektvollen Atmosphäre stattfinden können. Wir wünschen uns engagierte Auseinandersetzungen in der Sache, in denen mit Argumenten, aber ohne Polemik diskutiert wird. Als Veranstalter behalten wir es uns im Rahmen unseres Hausrechts vor, Personen den Zutritt zu unseren Veranstaltungen zu verwehren, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, die einer Szene mit vergleichbar rechtsextremen Anschauungen zuzuordnen sind oder die bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder andere menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind. Personen die unsere Veranstaltungen mit entsprechenden Positionen stören, werden von der weiteren Teilnahme ausgeschlossen.

Film-, Foto- und Tonaufnahmen sind nur nach Rücksprache mit der Pressestelle des Deutschen Hygiene-Museums gestattet.