Ein Video in der Sonderausstellung Scham, das eine zu Punk Rock tanzende Burka-Trägerin zeigt

Kopftuch und Burkini

Verhüllung und Scham in der Migrationsgesellschaft
30. Mai, Di., 19:00 bis 20:30 Uhr

Kopftuch und Burkini
Verhüllung und Scham in der Migrationsgesellschaft

30. Mai, Di., 19:00 bis 20:30 Uhr
Reihe: Scham und Gesellschaft

Mit:
Prof. Dr. Marina Münkler, Literaturwissenschaflterin, Technische Universität Dresden
Prof. Dr. Naika Foroutan, Sozialwissenschaftlerin, Humboldt-Universität Berlin
Canan Topçu, Journalistin und Autorin, Darmstadt

Wie schämen sich Menschen aus unterschiedlichen kulturell-religiösen Kontexten? Sind muslimische Verhüllungspraktiken Ausdruck einer verschieden empfundenen Körperscham? Welche Geschlechter- und Machtverhältnisse spiegeln sich darin? Die Veranstaltung untersucht divergierende Begriffe des Schamhaften und Ehrbaren und ihr zum Teil konfliktgeladenes Aufeinandertreffen in modernen Migrationsgesellschaften. Dabei greift die Diskussion aktuelle Auseinandersetzungen etwa um Kopftuch und Burkini auf. Sie fragt, was das Ablegen des Kopftuches für muslimische Frauen bedeutet und ob die schamhafte Verhüllung ein Integrationshindernis ist.

In Kooperation mit der interdisziplinären Forschungsinitiative „Invektivität“ der Technischen Universität Dresden