Stiftung

Gremien, Stifter & Tätigkeitsbericht

Die Stiftung

Die Stiftung Deutsches Hygiene-Museum ist eine rechtsfähige Stiftung des bürgerlichen Rechts mit Sitz in Dresden. Ihr gemeinnütziger Zweck ist die Förderung von Wissenschaft, Bildung und Kultur. Zur Erfüllung dieses Stiftungszwecks erhält die Stiftung zu gleichen Teilen jährliche Kostenbeiträge des Freistaates Sachsen und der Landeshauptstadt Dresden. Darüber hinaus erhält die Stiftung in begrenztem Umfang Zuwendungen von Unternehmen und Stiftungen. Die drei Organe der Stiftung sind der Stiftungsvorstand, der Stiftungsrat und das Kuratorium.

Stiftungsvorstand

Der Stiftungsvorstand hat derzeit zwei Mitglieder. Vorsitzender ist der Direktor des Deutschen Hygiene-Museums. Die stellvertretende Direktorin ist erste Stellvertreterin des Vorsitzenden.

Zu den wichtigsten Aufgaben des Stiftungsvorstands gehören die Leitung des Museums, die Verwaltung des Stiftungsvermögens, das Personalmanagement und die Arbeits- und Finanzplanung, jeweils auf der Grundlage der Beschlüsse des Stiftungsrats.

Stiftungsrat

Der Stiftungsrat setzt sich aus Vertretern Sächsischer Staatsministerien, verschiedener Geschäftsbereiche der Landeshauptstadt Dresden sowie einem Vertreter der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien zusammen. Die Mitglieder des Stiftungsrates werden von den jeweiligen Ministerien bzw. von der Landeshauptstadt entsendet und sind ehrenamtlich tätig. Sie treffen mindestens zweimal jährlich zusammen. U. a. überwacht der Stiftungsrat die Aufgabenerfüllung durch den Stiftungsvorstand, prüft den Wirtschaftsplan, stellt den Jahresabschluss fest und entlastet den Stiftungsvorstand.

 

 

Kuratorium

Dieses neben dem Stiftungsrat und dem Stiftungsvorstand dritte Stiftungsorgan setzt sich aus international angesehenen Wissenschaftlern und Ausstellungsfachleuten und zusammen. Alle Kuratorinnen und Kuratoren sind ehrenamtlich tätig. Sie werden vom sächsischen Ministerpräsidenten und dem Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Dresden berufen. Das Kuratorium kommt mindestens einmal jährlich zusammen, um den Stiftungsvorstand und den Stiftungsrat in fachlicher Hinsicht zu beraten.

Die Vorstandsmitglieder

Prof. Klaus Vogel
Direktor, Vorsitzender
des Stiftungsvorstands

  • Studium der Empirischen Kulturwissenschaft und Erziehungswissenschaften

  • Berufstätigkeiten im Verbandsmanagement und freiberuflich in verschiedenen Museen

  • Seit 1991 am Deutschen Hygiene-Museum Dresden: Museums- und Ausstellungsleiter und stellvertretender Direktor (bis 1996), Amtierender Direktor/Museumsdirektor (seit 1996), Vorsitzender des Vorstands der Stiftung Deutsches Hygiene-Museum (seit 1999)

  • Seit 2007 Honorarprofessor an der Hochschule für Bildende Künste Dresden

  • Seit 2012 Mitglied im Sächsischen Kultursenat

  • Mitgliedschaft in wissenschaftlichen Beiräten und Kuratorien verschiedener Institutionen (Auswahl)
    Fachbeirat spartenübergreifende Projekte der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen, 
    Dresdner Stiftung Kunst & Kultur der Ostsächsischen Sparkasse Dresden, 
    Stiftung Schlesisches Museum zu Görlitz, Stiftung Sächsische Gedenkstätten, 
    Stiftung Landesmuseum für Technik und Arbeit Mannheim,
    Max-Planck-Institut für molekulare Zellbiologie und Genetik Dresden,
    Stiftung Hochschulmedizin Dresden

Gisela Staupe
Stellvertretende Direktorin, 
Museums- / Ausstellungsleiterin, 
Stellvertreterin des Vorstandsvorsitzenden

  • Studium der Geschichte, Kunstgeschichte und Germanistik in Münster und Berlin

  • Seit 1985 als Ausstellungskuratorin tätig; u. a.: Berlin 1848 (Berliner Kunsthalle 1987); Anna Louise Karschin - Dichterin für Liebe, Brot und Vaterland (Staatsbibliothek Preußischer Kulturbesitz, Berlin 1991); Unter anderen Umständen. Zur Geschichte der Abtreibung (Deutsches Hygiene-Museum, Dresden 1993); Die Pille - Von der Lust und von der Liebe (Deutsches Hygiene-Museum, Dresden 1996); Der (im-)perfekte Mensch. Vom Recht auf Unvollkommenheit (Deutsches Hygiene-Museum, Dresden 2000/2001, Martin-Gropius-Bau, Berlin 2002), wissenschaftliche Leitung der Ausstellung Glück - Welches Glück (Deutsches Hygiene-Museum 2008)

  • Seit 1991 am Deutschen Hygiene-Museum: Kuratorin (bis 1996), Leiterin des Forschungskollegs (bis 1993), Kuratorin für Sonderausausstellungen (bis 1999), Museums- und Ausstellungsleiterin und stellvertretende Direktorin (seit 1999), 1. Stellvertreterin des Vorstandsvorsitzenden der Stiftung Deutsches Hygiene-Museum

  • Diverse Veröffentlichungen zum Thema "Szenographie und Ausstellungen"; neuer Arbeitsschwerpunkt: "Kulturelle Bildung am Museum"

Die Mitglieder des Stiftungsrats

 

Sächsisches Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz

Michael Bockting, Abteilungsleiter


Sächsisches Staatsministerium der Finanzen

Sybille Gedenk-Fleger, Referatsleiterin


Sächsisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst

Dr. Eva-Maria Stange, Staatsministerin (stellvertretende Vorsitzende des Stiftungsrates)


Landeshauptstadt Dresden, Geschäftsbereich Kultur und Tourismus

Annekatrin Klepsch, Bürgermeisterin (Vorsitzende des Stiftungsrates)


Landeshauptstadt Dresden, Geschäftsbereich Finanzen und Liegenschaften

Dr. Peter Lames, Bürgermeister


Landeshauptstadt Dresden, Geschäftsbereich Arbeit, Soziales, Gesundheit und Wohnen

Dr. Kristin Klaudia Kaufmann, Bürgermeisterin


Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien

Dr. Sebastian Saad,
Referatsleiter

Die Kuratoriumsmitglieder

Seit dem 1. Juli 2012 gehören dem Kuratorium an:

* 1954. Studium der Geschichte und Sozialwissenschaft in Münster, Bielefeld und London. 1989 Habilitation für Neuere Geschichte an der Universität Bielefeld. 1991-2003 Professuren an der FU Berlin, in Konstanz und Bielefeld sowie Gastprofessuren in Jerusalem, New Hampshire, Wien und Paris. 2003 bis 2007 Professorin für Deutsche Geschichte an der Yale University. Seit 2008 Direktorin des Forschungsbereiches ?Geschichte der Gefühle? am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung in Berlin und Honorarprofessorin am Friedrich-Meinecke-Institut der FU Berlin.

* 1952. Studium der Germanistik, Romanistik, Sprachwissenschaft und Psychologie. 1989-94 Professorin für das Fachgebiet Psychologie an der FU Berlin. 1994 Gründungsdirektorin und Wissenschaftliches Mitglied am Max-Planck-Institut für neuropsychologische Forschung in Leipzig (heute MPI für Kognitions- und Neurowissenschaften). Seit 1996 zugleich Direktorin des Zentrums für Kognitionswissenschaft am Zentrum für Höhere Studien der Universität Leipzig. Seit Juni 2014 Vizepräsidentin und Mitglied des Verwaltungsrates der Max-Planck-Gesellschaft. Zugleich Wissenschaftliche Direktorin der Minerva-Stiftung für deutsch-israelische Zusammenarbeit in der Wissenschaft. Honorarprofessuren an den Universitäten Leipzig, Potsdam und der Charité Universitätsmedizin Berlin.

* 1961. Studium der Philosophie, Politikwissenschaften und Rechtswissenschaft in Gießen, Marburg und Bochum, Habilitation 2000. Forschung und Lehre an den Universitäten Bochum und Hagen. Seit 2002 Professorin für Philosophie an der TU Darmstadt. Seit 2007 Vizepräsidentin der TU Darmstadt. 2010/2011 Fellow am Wissenschaftskolleg zu Berlin.

* 1960. Studium der Medizin und Philosophie und Promotion zum Dr. med. an der FU Berlin. 1994 Habilitation an der Medizinischen Fakultät der Georg-August Universität Göttingen. 1995-2003 am Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte in Berlin. Nach Gastprofessuren in Salzburg, Tel Aviv und Frankfurt am Main und am Collegium Helveticum der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich ist er seit 2003 ordentlicher Professor für Wissenschaftsforschung an der ETH Zürich.

* 1949. Studium der Geschichte und Politikwissenschaften an der Universität Wien. Kulturhistoriker, Journalist, Ausstellungsmacher. Bis 2003 Radioredakteur bei Ö1, Lehrauftrag am Institut für Zeitgeschichte der Universität Wien. Seit 2003 Direktor der Museen der Stadt Wien (Wien Museum). Zahlreiche Publikationen u. a. zu österreichischer Kulturgeschichte, Kunst/Architektur und Urbanistik.

* 1952. Studium der Philosophie, Musikwissenschaft und Pädagogik. 1984 Habilitation für das Fach Philosophie an der Universität für Bildungswissenschaften Klagenfurt. 1993 Gastprofessur in Linz. Seit 1993 Professor für Kulturgeschichte an der Humboldt-Universität Berlin. Mitbegründer des Hermann-von-Helmholtz-Zentrums für Kulturtechnik an der Humboldt-Universität Berlin. 2000/2001 Visiting Fellow am Internationalen Forschungszentrum Kulturwissenschaften (IFK) in Wien.

* 1953. Studium der Politikwissenschaft, Soziologie und Geschichte in München, Straßburg und an der University of Michigan. 1990 Habilitation an der Universität Passau. Gastprofessuren an der Universität Salzburg und an der Technischen Universität Dresden. 1992 Gründungsprofessor des Instituts für Politikwissenschaft an der TU Dresden und seitdem Inhaber des Lehrstuhls für Politische Systeme und Systemvergleich.

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