Ein junges Paar betrachtet die Gläserne Kuh im Raum Essen und Trinken. Auf der Wand hinten ihnen sind sechs große schwarz-weiße Portraitfotos.

Dauerausstellung

Abenteuer Mensch

Staunen - Lernen - Ausprobieren

Unsere Dauerausstellung ist dem Menschen gewidmet - ein Thema, das so naheliegend wie anspruchsvoll ist. Ihre sieben Themenräume sprechen Aspekte des menschlichen Lebens an, die in der Alltagserfahrung aller Besucherinnen und Besucher verankert sind. So wird das Abenteuer Mensch für Sie zu einer Erlebnisreise zum eigenen Körper und zum eigenen Ich, zu seinen Gedanken und Gefühlen.

Auf fast 2.500 Quadratmetern Ausstellungsfläche begegnen Sie rund 1.300 Exponaten, die überwiegend aus der Sammlung des Museums stammen. Daneben sorgen Leihgaben anderer Institutionen, speziell für unsere Ausstellung entwickelte Medieneinheiten und interaktive Stationen für ein informatives und gleichzeitig unterhaltsames Museumserlebnis - und all das barrierefrei zugänglich und mit zahlreichen inklusiven Angeboten!

Video: Die Ausstellung in 20 Sekunden!

Förderer

Zu den Förderern der Dauerausstellung gehören die APOGEPHA Arzneimittel GmbH, die DKV Deutsche Krankenversicherung AG, die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien, die Klaus Tschira Stiftung gGmbH, die IKEA Stiftung, die Schweisfurth-Stiftung, die Li-iL GmbH und der Freundeskreis Deutsches Hygiene-Museum e.V.

Führungen & Bildungsangebote

Angebote für Schulklassen

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Buchbare & Öffentliche Führungen

Führungen können über unseren Besucherservice (Tel. 0351 / 4846 400) gebucht werden - bei Bedarf auch in verschiedenen Fremdsprachen, in Deutscher Gebärdensprache oder in Leichter Sprache.

Samstags & sonntags findet um 14 Uhr eine kostenlose öffentliche Führung durch die Dauerausstellung statt. Sie können sich aber natürlich auch einer inklusiven Führung oder einer Familienführung anschließen. Alle Termine finden Sie HIER in der Übersicht.

Angebote für Familien

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Service

Eine junge Frau mit Audioguide vor einer Virtine mit  Apfelsorten, die in Deutschland beheimatet sind.

Kostenlose Audioguides

Kostenlose Audioguides stehen in Deutsch, Englisch, Französisch, Polnisch und Tschechisch zur Verfügung.

Auf Deutsch gibt es zusätzlich Audioguides in Leichter Sprache, eine Direktorenführung sowie eine Führung für Blinde und Sehbehinderte. In Deutscher Gebärdensprache kann eine neu entwickelte App ausgeliehen oder heruntergeladen werden.

Neu: Guide in Deutscher Gebärdensprache

Mit unserem frisch erschienenen DGS-Guide erhalten Sie Informationen zu den zentralen Objekten und Themen der Dauerausstellung in Deutscher Gebärdensprache:

Download bei Google Play

Download bei iTunes

 

 

Im Vordergrund eine Hand mit einem Smartphone, das die Gläserne Frau fotografiert, die im Hintergrund mit gehobenen Armen steht.

Fotografieren erlaubt

Ein Schnappschuss von der Gläsernen Frau gefällig? In unserer Dauerausstellung darf ohne Blitz mit wenigen Ausnahmen fotografiert werden. Was sonst gestattet ist und was nicht, erfahren Sie in unserer Besucherordnung.

Die sieben Themenräume

Der gläserne Mensch

Bilder des Menschen in den modernen Wissenschaften

Wie prägt der forschende Blick der Wissenschaften das Bild vom Menschen? Können moderne bildgebende Verfahren wie Kernspin- oder Magnetresonanztomografie unsere Vorstellungen vom Körper erweitern? Wie haben sich die Körperbilder der Medizin in der Geschichte des Deutschen Hygiene-Museums gespiegelt?

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Leben und Sterben

Von der ersten Zelle bis zum Tod des Menschen

Wie entsteht eine Zelle und wie wächst sie zu einem vollständigen Organismus heran? Was ist Gesundheit, was Krankheit? Warum altern Lebewesen? Wann ist ein Mensch tot? Wie gehen verschiedene Kulturen mit Anfang und Ende der menschlichen Existenz um? 

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Besucher im Raum Essen und Trinken mit knallpink Goldbroiler-Reklame und Gläserner Kuh im Hintergrund. Die Wände sind weiß mit grünen Details an den Vitrinenkästen.

Essen und Trinken

Ernährung als Körperfunktion und Kulturleistung

Wann sind die Tischsitten entstanden und wie sehen sie in unterschiedlichen Kulturen aus? Welche Aromen passen zusammen? Woher rühren die Missstände der globalen Nahrungsverteilung und welche Rolle spielt das Konsumverhalten? Ist Essen Kult? Wie sieht der Weg aus, den Speisen im Körper nehmen?

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Das Miniatur-Modell eines Jahrmarkts veranschaulicht Statistiken zum Thema Sex

Sexualität

Liebe, Sex und Lebensstile im Zeitalter der Reproduktionsmedizin

Welche biologische Funktion hat Sexualität? Welchen Einfluss haben Hormone auf das Sexualverhalten? Macht die moderne Reproduktionsmedizin Sex überflüssig oder eröffnet sie neue Freiheiten? Wie wichtig sind Paarbeziehungen heute?

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Erinnern - Denken - Lernen

Kosmos im Kopf: Das Gehirn

Wie arbeitet und was leistet unser Gehirn? Wie kommt die Welt in unseren Kopf und wie bleibt sie dort? Was ist Bewusstsein, wie lernen wir? Werden Computer die Fähigkeiten des Gehirns in Zukunft erweitern? Und wie kommt es zu psychischen Erkrankungen?

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Bewegung

Die Kunst der Koordination

Wie wird Bewegung gesteuert? Warum bewegt uns der Rhythmus von Herz und Lunge? Gibt es eine Sprache des Körpers? Warum macht Bewegung Spaß?

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SCHÖNHEIT, HAUT UND HAAR

Offene Grenzen zwischen Körper und Umwelt

Wie funktioniert die Grenze zwischen Innen und Außen? Zu welchen Wahrnehmungen ist die Haut fähig? Was haben Haut und Haar mit unserem Selbstbild zu tun und welche kulturelle Bedeutung haben sie?

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Rundgang

Ein junges Paar betrachtet einen Torso, der in Querschnitt-Scheiben zerteilt ist.
Weißes Tastmodell einer männlichen anatomischen Skultpur ohne Arm mit Besuchern im Hintergrund.
Zwei junge Frauen betrachten historische Torsi aus verschiedenen Materialien. Sie zeigen die drei Körpertypen Athletiker, Pyniker und Leptosomer.
Ein Paar betrachtet die Gläserne Frau.
Eine junge Frau neben der Abgussform der Gläsernen Schwangeren. Neben ihr Zeitschriften-Titelseiten mit schwangeren Frauen und im Hintergrund ein Chromosom-Modell, das ein bisschen größer als ein Mensch ist.
Im Vordergrund ein 300000fach vergrößertes Chromosom, dahinter steht eine junge Frau vor dem Modell einer Zelle. Im Hintergrund das Modell einer Fruchtfliege, das etwa so groß wie ein Mensch ist.
Eine junge Frau und ein junger Mann mit Plastikbechern auf den Ohren, die die Hörfähigkeit einschränken, und  Brillen, die Sehschwäche im Alter simulieren.
Besucher im Raum Essen und Trinken mit knallpink Goldbroiler-Reklame und Gläserner Kuh im Hintergrund. Die Wände sind weiß mit grünen Details an den Vitrinenkästen.
Ein Junge vor einer Modellreihe von Verdauungsorganen, die in einer grünen Vitrinenwand ausgestellt ist.
Ein Paar steht an einem Tisch im Raum "Essen und Trinken", an dem man Gerichte erraten kann. Im Hintergrund befindet sich ein etwa einen Meter großes Modell einer Zunge. Im Vordergrund sind Vitrinen mit Gedecken aus verschiedenen Epochen ausgestellt. Der Raum ist hell und teilweise grün.
Eine junge Frau schaut in einen Spiegel an einer Station zum Thema Schönheitsideale. Links und rechts vom Spiegel befinden sich Bilder von unterschiedlichen Gesichtern.
Ein junger Mann steht vor dem Modell eines Hermaphroditen und betrachtet farbige Bälle, die auf Stäben im Raum aufgestellt sind.
Das Miniatur-Modell eines Jahrmarkts veranschaulicht Statistiken zum Thema Sex
Im Vordergrund hängen Querschnitte des Gehirns in verschiedenen Farben, im Hintergrund betrachten zwei Männer eine leicht grün gefärbte Vitrine.
Eine junge Frau betrachtet eine Virtrine mit Gehirnmodellen.
Eine junge Frau betrachtet eine Reihe von silberen Kopf-Skulpturen, die Gesichtsausdrücke menschlicher Emotionen zeigen.
Eine junge Frau auf der metallfarbenen Balancierstrecke im Raum Bewegung, der weiß ist.
Eine junge Frau betrachtet eine Virtrine mit historischen Flacons in einem weißen Raum.
Ein junges Paar betrachtet einen Torso, der in Querschnitt-Scheiben zerteilt ist.
Weißes Tastmodell einer männlichen anatomischen Skultpur ohne Arm mit Besuchern im Hintergrund.
Zwei junge Frauen betrachten historische Torsi aus verschiedenen Materialien. Sie zeigen die drei Körpertypen Athletiker, Pyniker und Leptosomer.
Ein Paar betrachtet die Gläserne Frau.
Eine junge Frau neben der Abgussform der Gläsernen Schwangeren. Neben ihr Zeitschriften-Titelseiten mit schwangeren Frauen und im Hintergrund ein Chromosom-Modell, das ein bisschen größer als ein Mensch ist.
Im Vordergrund ein 300000fach vergrößertes Chromosom, dahinter steht eine junge Frau vor dem Modell einer Zelle. Im Hintergrund das Modell einer Fruchtfliege, das etwa so groß wie ein Mensch ist.
Eine junge Frau und ein junger Mann mit Plastikbechern auf den Ohren, die die Hörfähigkeit einschränken, und  Brillen, die Sehschwäche im Alter simulieren.
Besucher im Raum Essen und Trinken mit knallpink Goldbroiler-Reklame und Gläserner Kuh im Hintergrund. Die Wände sind weiß mit grünen Details an den Vitrinenkästen.
Ein Junge vor einer Modellreihe von Verdauungsorganen, die in einer grünen Vitrinenwand ausgestellt ist.
Ein Paar steht an einem Tisch im Raum "Essen und Trinken", an dem man Gerichte erraten kann. Im Hintergrund befindet sich ein etwa einen Meter großes Modell einer Zunge. Im Vordergrund sind Vitrinen mit Gedecken aus verschiedenen Epochen ausgestellt. Der Raum ist hell und teilweise grün.
Eine junge Frau schaut in einen Spiegel an einer Station zum Thema Schönheitsideale. Links und rechts vom Spiegel befinden sich Bilder von unterschiedlichen Gesichtern.
Ein junger Mann steht vor dem Modell eines Hermaphroditen und betrachtet farbige Bälle, die auf Stäben im Raum aufgestellt sind.
Das Miniatur-Modell eines Jahrmarkts veranschaulicht Statistiken zum Thema Sex
Im Vordergrund hängen Querschnitte des Gehirns in verschiedenen Farben, im Hintergrund betrachten zwei Männer eine leicht grün gefärbte Vitrine.
Eine junge Frau betrachtet eine Virtrine mit Gehirnmodellen.
Eine junge Frau betrachtet eine Reihe von silberen Kopf-Skulpturen, die Gesichtsausdrücke menschlicher Emotionen zeigen.
Eine junge Frau auf der metallfarbenen Balancierstrecke im Raum Bewegung, der weiß ist.
Eine junge Frau betrachtet eine Virtrine mit historischen Flacons in einem weißen Raum.

Pressestimmen

Die Ausstellung lebt von Schnitt und Gegenschnitt, inszeniert mit den Objekten jähe Perspektivwechsel. (...) Den Spiegel bekommt der Besucher heute nur noch an einer Stelle vorgehalten: dort kann er sein Gesicht vermessen und mit unzähligen Porträts vergleichen. Das eine Bild vom Menschen sucht man in Dresden heute zum Glück vergeblich. Andreas Sentker, Die Zeit
Ende dieser Woche präsentierte das Hygiene-Museum nun die generalüberholte Version seines Körper- und Geist-Parcours. Das Motto der neuen Dauerausstellung könnte umfassender kaum sein: Der Mensch. Statt sich von dem monumentalen Thema überrollen zu lassen, nutzen die Verantwortlichen weidlich dessen lockere Grenzen aus. (...) Bei dieser bunten Mischung trifft es sich gut, dass das Hygiene-Museum von einer einstigen Primärtugend Abschied genommen hat dem erhobenen Zeigefinger. Frank Thadeusz, Der Spiegel
Anschaulich zeigt das Nebeneinander von Gläserner Frau und Röntgengerät die wechselseitige Inspiration von medizinischer und gesundheitspädagogischer Bildproduktion. Diesen Zusammenhang vorzuführen ist das zentrale Anliegen der ersten Ausstellungsstation. Sie ist der übrigen Präsentation weniger als Einführung vorangestellt, vielmehr reflektiert sie wie ein Essay den Gegenstand: die Verdinglichung von Körperbildern als Akt der Erkenntnis. Heinrich Wefing, Frankfurter Allgemeine Zeitung
Leichter als im zweiten Raum der neuen Dauerausstellung des Dresdner Hygiene-Museums hat man nie ein Gefühl dafür gewinnen können, wie es ist, wenn der Leib sein Werk nicht mehr treibt, der Körper nicht mehr funktionieren will. (...) Auf einzigartige Weise kommt das Museum verschiedenen Besuchergruppen entgegen. Es gibt ein Leitsystem für Blinde und Erklärungen für geistig Behinderte. Großzügige Leseräume sind ebenso vorhanden wie allerlei Bildschirme mit weiteren Erläuterungen oder Spielmöglichkeiten. Jens Bisky, Süddeutsche Zeitung
Es gibt nicht viele Ausstellungen, die so komfortabel eingerichtet sind, wie die neue Dauerausstellung im Hygiene-Museum Dresden: Das Licht ist angenehm, die Farben sind dezent, Sitzgelegenheiten gibt es an allen Ecken, und die Ausstellung ist so geschickt aufgebaut, dass man gar nicht merkt, wie oft man ganz altmodisch vor einer Vitrine steht und Gegenstände betrachtet. Sieglinde Geisel, Neue Zürcher Zeitung

Daten & Fakten

Die Dauerausstellung wurde von einem Projektteam unter Leitung des Ausstellungsmachers Bodo Michael Baumunk konzipiert. Die Ausstellungsarchitektur und -gestaltung stammen von den Architekten Gerhards & Glücker, Berlin. Im Oktober 2005 wurde die Dauerausstellung noch um einen eigenständigen Kindererlebnisbereich ergänzt. Im Oktober 2014 wurde der Raum "Essen und Trinken" der Dauerausstellung in überarbeiteter Konzeption und mit einer neuen Ausstellungsgestaltung des Büros KATZKAISER, Köln/Darmstadt wiedereröffnet. Seit Februar 2017 können Besucher den inhaltlich und gestalterisch runderneuerten Themenraum "Leben und Sterben" neu entdecken.